Um das Netz von Schnelllade- und Normalladestationen in Deutschland weiter auszubauen, stellt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) über die Förderrichtlinie „Aufbau einer Ladeinfrastruktur (LIS)“ von 2017 bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro bereit. Bundesweit sollen in den kommenden Jahren damit 10.000 Normal- und 5.000 Schnellladepunkte entstehen. Dazu wird ein webbasiertes Standorttool genutzt, das einen „flächendeckenden, nachfrageorientierten Aufbau der Ladeinfrastruktur“ gewährleisten soll. Dort fließen unter anderem Verkehrs-, Mobil-, Nutzer- sowie sozioökonomische Daten ein.

Marc Kudling, E-Mobilitätsexperte der Stadtwerke, erklärt die Details: „Antragsberechtigt sind private Investoren, Städte und Gemeinden. Voraussetzungen: Die Ladesäulen sollten öffentlich zugänglich sein und ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Förderung kann bis zu 50 Prozent der Kosten betragen. Sie erfolgt anteilig für den gesamten Aufbau der Ladeinfrastruktur, von der Hardware über den Netzanschluss bis hin zur Installation der Ladesäulen, sie umfasst auch Montage und Netzanschluss.“ Die Anträge werden online eingereicht.
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