Stadtwerke Lübeck Team
                         gewinnt E-Mobil Rallye


E-Mobil Rallye

Diese Zwei waren in ihrem Renault ZOE nicht zu schlagen:
Marc Kudling und Bastian Johnson-Muschke, beide von den Stadtwerken Lübeck, haben die 10. Nordeuropäische E-Mobil Rallye gewonnen. Das Duo, das als eines von vier Teams der Stadtwerke am 22. Juni 2019 an den Start ging, holte sich mit einem knappen Punktevorsprung den ersten Platz in der Gesamtwertung.

Auf dem zweiten Platz landeten Christoph Drechsler und Gerd-Uwe Drescher (Team Lüdemann & Zankel 1), Rang drei der Gesamtwertung ging an Rieke Pfeiffer und Patricia Buck (Team Rieke & Trischi).

1. Platz beim Rallye-Debut

Der Sieg kam vor allem für Fahrer Bastian Johnson-Muschke überraschend. „Ich bin spontan als Fahrer eingesprungen. Das ist meine erste E-Rallye überhaupt“, so der 34-Jährige, der im Bereich Erneuerbare Energien & Projekte der SWL arbeitet. Teamkollege Marc Kudling, seit dem 01. Juni bei den Stadtwerken für das Thema E-Mobilität verantwortlich, freute sich ebenfalls. „Die Teams von Lüdemann & Zankel waren hier die Favoriten. Immerhin haben sie die letzten vier Rallyes in Folge gewonnen. Dass wir in diesem Jahr mit nur 1,3 Punkten Unterschied vorne waren, zeigt, wie knapp das Rennen war“, sagte Marc Kudling.

Teamwork ist gefragt

Anders als bei „normalen“ Rallyes geht es bei diesem Rennen nicht nur um Geschwindigkeit. Bei der größten E-Mobil Rallye Nordeuropas müssen die Piloten und ihre Beifahrer auf der circa 300 Kilometer langen Strecke fahrerisches Können, einen sparsamen Umgang mit Energie sowie Teamwork unter Beweis stellen. „Sich orientieren, gleichmäßig fahren – darauf kommt es an“, sagte Bettina Buck, die vor zehn Jahren zusammen mit ihrem Mann Ingo Buck die Rallye ins Leben gerufen hat.

Parcours fordert Orientierung

Aufgaben und Strecke sind dabei in dem sogenannten Roadbook festgehalten, das die Fahrerinnen und Fahrer erst kurz vor dem Start der zweittägigen Rallye erhalten. Zu den besonderen Herausforderungen gehörte in diesem Jahr die Fischgräte, ein spezieller Parcours, bei dem es vor allem auf eine gute Orientierung ankam, denn der Straßenverlauf sah mit den vielen Abzweigungen aus wie eine Gräte. Daneben kam es bei den Leistungsprüfungen auf eine gute Zeit und geschicktes Umfahren der Pylonen, der typischen weißrot-gestreiften „Hütchen“, an. Strafpunkte gab es zum Beispiel für das Auslassen einer Streckenkontrolle oder zu frühes Erreichen des Streckenposten.

Elektromoilitäts Rallye

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